Mittwoch, 19. Oktober 2011

Trip to Windsor Castle

Die Schule fuer die ich arbeite ist eine boarding school, eine Internatschule. Die boarding pupils kommen zu 95% aus Hong Kong. Warum das so ist, habe ich herausgefunden: Um ihren Kindern eine Ausbildung an einer englischen Uni zu ermoeglichen, werden diese in eine Schule gesteckt in der a) englisch gesprochen wird und in der b) die drop-out Quote sehr gering ist. Meine Schule ist unter den UK Top 30.

Zum Ausflug: Um den InternatschuelerInnen das Leben weit weg von den Eltern einfacher/schoener zu machen, werden ab und zu Ausfluege organisiert. In diesem Fall fuer die L6 (lower 6th form; 14 oder 15 Jahre alt). Die L6 sind erst Anfang September nach Grossbritannien gekommen.

Da ich auch ab und zu im Internat arbeiten muss, kenne ich die Jungs schon etwas besser und ich habe mich einmal gefragt, warum die alle einen englischen/amerikanischen Namen haben. Erklaert wurde es mir so: Wenn die Kinder nach GB kommen, bekommen sie einen zusaetzlichen Vornamen verpasst. Die Namen schauen dann so aus: Jay Lau Cheuk Him, Ernest Lee Chung Hang, Jasper Hui Chun Ki, Jethro Au-Yeung Tzs Fung, ... Die Jungs haben mir erzaehlt, dass sie sich den englischen Namen selbst aussuchen duerfen.

Jedenfalls - Ausflug zum Windsor Castle, dem Wochenenddomizil der Queen:






De Buam und i




Headmaster and his wife




Bei der Heimfahrt waren alle sehr Banane

Dienstag, 11. Oktober 2011

3 Apples that changed the World

'Three apples that changed the world:  the one that Eve ate, the one that fell on Newton’s head & the one Steve Jobs built.'

The Times


Vor dem Apple Haupthaus in London


Ebd.

Samstag, 8. Oktober 2011

Vom Festland auf die Insel

Bruegge war also die letzte Sation bevor wir Richtung England aufbrachen. Am Montag, 26. September, machten wir uns in aller Frueh schon auf den Weg, um die erste (= guenstigste) Faehre zu erwischen. Leider haben wir nicht daran gedacht, das Auto am Sonntag noch aufzutanken ... und die Luft um 5 Uhr in der Frueh mit der Hilfe einer Tankstelle aus demTank zu lassen ist nicht so einfach. Gott sei Dank hatten wir eine Benzinreserve an Bord.


Warum dieser Benzinkanister im Kofferraum war, ist auch eine interessante Geschichte.
Einige Tage vor unserer Abfahrt in Salzburg ist Herbert mit dem Rad in der Stadt unterwegs. Er kommt an einem jungen Mann, der auf einer Parkbank sitzt, vorbei. Dieser ist betrunken, wirkt stark depressiv und hat einen Benzinkanister neben sich stehen. Herbert kommt diese Kombination nicht ganz astrein vor und er geht auf den Kerl zu. Tatsaechlich hat er Selbstmordabsichten, weil ihn seine Freundin verlassen hat. Herbert probiert, ihn etwas aufzumuntern und ihm gut zuzureden was ihm anscheinend auch gelingt. Als Dankeschoen verschenkt der Single-Wider-Willen das Benzin an Herbert ...

Aufgrund unserer Treibstoffprobleme haben wir die erste Faehre versaeumt. Das war aber insofern positiv, als es uns einen super Sonnenaufgang bescherte.


Auffahrt auf die Faehre

Morgenstimmung am Hafen von Calais

Das erste, das man an Festland bei der Ueberfahrt von Frankreich nach Grossbritannien sehen kann, sind die Cliffs of Dover.

Cliffs of Dover

Premiere: Linksfahren

Linksverkehr. Auf der Autobahn habe ich mich eigentlich ganz schnell daran gewoehnen koennen, rechts ueberholt zu werden. Schwierig ist es in der Stadt, weil man nie weiss, wer jetzt genau WIE ab-, ein- bzw. herumbiegt.




Wappen der Schule

Das Ziel, meine Schule haben wir um ungefaehr 11 erreicht. Der ganze Trip bis dahin war war einfach super. Man hat von einer Anreise dieser Art und Weise einfach mehr als wenn man in einem Flieger von A nach B transportiert wird. Voraussetzung ist natuerlich - Zeit.




Herbert hat mir noch beim Ausraeumen geholfen und dann war er weg. Seine Fahrt ist Richtung Manchester, dem Ort seiner Schule, weitergegangen, wo er ein paar Stunden spaeter gut angekommen ist.

Samstag, 1. Oktober 2011

A margherita and a glass of water, please ...

Diese Geschichte passt zwar jetzt nicht in die Chronologie aber sie ist so lustig, dass ich sie teilen muss. Mitte der Woche bin ich in die naechstgelegene Stadt, Epsom, gefahren, um einige Dinge zu erledigen. Zu Mittag, also zur Zeit des eintretenden Hungers entdecke ich ein Restaurant - 'Sicily'. Die Speisekarte ist typisch italiensich und als ich dann auch noch den Kellner mit langen, schwarzen, lockigen und zurueckgegelten Haaren sehe weiss ich: 'Das is' es!' Aus finanziellen Gruenden entscheide ich mich fuer eine guenstige Loesung und bestelle: 'A margherita and a glass of water, please.' Und ich bekomme Folgendes serviert:

Originalfoto

Zeeland - Bruegge

Am Sonntag, 25. September, sind Herbert und ich in aller frueh aufgebrochen, weil wir an so einem sonnigen Tag nicht nur im Auto sitzen wollten. Wir erkundigten uns bereits am Vortag, was es an Sehenswertem auf dem Weg von Amsterdam nach Bruegge gaebe - Zeeland.

Zeeland ist ein beliebtes Ausflugsziel fuer viele Niederlaender, das es unzaehlige Sandstraende bietet. Ich habe weiters herausgefunden, dass Zeeland dafuer verantwortlich ist, dass Neuseeland so heisst wie es heisst. Aber das nur nebenbei.



Auf dem Weg nach Zeeland

Austreten und neu orientieren ...
... auf einem unbelebten Kreisverkehr irgendwo in?






Ausblick von der Duene
Gleich anschliessend an die Sandstraende erheben sich gewaltige Duenen. Ich weiss nicht, ob sich das Land dahinter unter dem Meeresspiegel befindet und dieser 'Schutzwall' kuenstlich errichtet wurde oder ob es sich um eine natuerliche Erdbewegung handelt. Es ist um diese Jahreszeit nicht mehr viel los am Strand.Weil das Wasser saukalt ist (~15 Grad).






Auf dem Weg von Zeeland nach Bruegge

 Auf dem Weg von Zeeland nach Bruegge habe ich angefangen, mich intensiver mit den Spielereien meiner neuen Kamera zu beschaeftigten. Das erste Resultat kann man im Bild oben sehen. Ich weiss nicht, wie es einem Normalsichtigen geht, aber ich find diesen Effekt super.


Beiweisfoto, dass wir auch wirklich in Belgien waren

Ohne den Fish-eye Effekt haette ich nicht einmal das 'Be' von Belgien auf das Foto gekriegt ...


Einfahrt in den Stadtkern von Bruegge

Bruegge ist die Hauptstadt von Westflandern und die Altstadt ist sehr gemuetlich, aeusserst gepflegt und einfach malerisch. Aehnlich wie in Amsterdam schlaengeln sich kleine Fluesse durch die Stadt.






Natuerlich auch dabei - mein Fixie






Hauptplatz von Bruegge

Eine von vielen kleinen Gaesschen